Hedwig Gappa-Langer 22 Jahre mit Herz und Weitblick
München. 22 Jahre lang hat Hedwig Gappa-Langer die Bahnhofsmissionen in Bayern mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Menschlichkeit geprägt.
Nun wurde die langjährige Referentin von IN VIA Bayern in München in den Ruhestand verabschiedet.
Ob bei Förderstrukturen, in der Netzwerkarbeit oder in öffentlichkeitswirksamen Projekten: Als Brückenbauerin mit Herz und Weitblick gab Hedwig Gappa-Langer der Arbeit der Bahnhofsmissionen wichtige Impulse. Kreative Initiativen wie „Das Leben ist eine Kunst“ oder die Wanderbank rückten die Gäste in den Mittelpunkt und machten ihre Lebenswirklichkeit sichtbar. „Hedwig Gappa-Langer hat die Bahnhofsmissionen in Bayern maßgeblich weiterentwickelt“, sagte Rita Schulz, Vorständin von IN VIA Bayern. „Ihr Engagement, ihre Expertise und ihre Zugewandtheit haben bleibende Spuren hinterlassen.“
Auch im Bundesverband Bahnhofsmission Deutschland e. V. setzte Hedwig Gappa-Langer über viele Jahre Akzente. Mit Josef Lüttig und Dr. Gisela Sauter-Ackermann, zollten Vertreter:innen der Bundesebene ihrer Arbeit großen Respekt.
Beim Abschiedsfest wurde deutlich, wie sehr Hedwig Gappa-Langer die Menschen bewegt und verbunden hat. Beiträge aus den Bahnhofsmissionen, persönliche Worte langjähriger Wegbegleiter:innen sowie das „kleine Hedwig-Lexikon“ sorgten für emotionale Momente. Für ihr langjähriges Engagement erhielt sie zudem die Dankmedaille des Deutschen Caritasverbandes. Sichtlich bewegt sagte sie: „Ich bin überwältigt von so viel Wertschätzung – und dankbar für all die Menschen, mit denen ich diese Arbeit gestalten durfte.“
„Die Bahnhofsmissionen sollen als Anker für Menschen in schwierigen Lebenslagen verlässlich abgesichert werden.“
Neue Referentinnen für die Bahnhofsmissionen
Mit Michelle Agler und Natalie Helmö übernehmen künftig zwei neue Referentinnen die Aufgaben auf Landesebene bei IN VIA Bayern. Natalie Helmö bringt Erfahrungen aus der bisherigen Projektarbeit für die Bahnhofsmissionen mit. Michelle Agler war zuvor in der Wohnungsnotfallhilfe tätig und ist den Bahnhofsmissionen durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit in Augsburg eng verbunden. Gemeinsam mit Harald Keiser von der Diakonie Bayern werden sie die Arbeit der Bahnhofsmissionen auf Landesebene weiter begleiten und stärken.
Für die Zukunft wünscht sich Hedwig Gappa-Langer vor allem eines: dass die Bahnhofsmissionen als Anker für Menschen in schwierigen Lebenslagen verlässlich abgesichert werden.
Annette Bieber
