Aktuelles
Caritas-Präsidentin besucht Bahnhofsmission München
München. „Das war großartig, was sie in den letzten Monaten geleistet haben!“, Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des deutschen Caritasverbandes, war es „ein echtes Bedürfnis“, den Bahnhofsmissionen danke zu sagen: Danke für das Engagement gleich zu Beginn des Ukraine-Krieges, als die ersten Geflohenen in Bayern ankamen. Danke aber auch dafür, dass die Hilfeeinrichtungen am Bahnhof „On Top“ zu ihrem Regelbetrieb unter erschwerten Bedingungen für die Erstversorgung der Geflüchteten sorgten. Denn noch immer hat die Pandemie mit ihren Folgen die Arbeit der Bahnhofsmissionen im Griff. Lesen Sie mehr
Bahnhofsmissionen: Bruno Nikles auf Bayern-Tour
München. Fünf Bahnhofsmissionen in zwei Tagen: Bruno Nikles, seit Dezember 2021 Vorsitzender beim Bundesverband Bahnhofsmission Deutschland e.V., saß viele Stunden im Zug, um den Hilfeeinrichtungen in Würzburg, Schweinfurt, Ingolstadt, München und Augsburg einen Besuch abzustatten. Aus erster Hand informierte sich Nikles über die praktische Arbeit vor Ort.
Dabei ging es auch um die besonderen Herausforderungen, die Pandemie und Ukraine-Krieg mit sich bringen, um das Ehrenamt oder Finanzierungskonzepte und Kooperationen.
Ministerin Scharf: Bahnhofsmissionen sind unersetzlich
München. "Die Bahnhofsmissionen sind unersetzlich" - das hören wir natürlich gerne. Vor allem auch, wenn es eine so prominente Politikerin wie Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf sagt. „Sie helfen bei der Erstversorgung und bieten räumlichen Schutz“, so ihr Statement, und „sie beteiligen sich auch vorbildlich an der Hilfe für Menschen, die wegen des Krieges aus der Ukraine vertrieben wurden.“ Die Ministerin war Gast auf der Wanderbank der bayerischen Bahnhofsmissionen, die mit dem Projekt „Zugehört & Hingeschaut“ der Stiftung Obdachlosenhilfe in der Katholischen Stiftungshochschule München Station machte.
Anlass waren die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150. Geburtstag von Ellen Ammann. Sie gründete vor 125 Jahren in München die erste katholische Bahnhofsmission. Ein besonderes Highlight zum Geburtstagsfest waren die Lesungen von Christiane Huber, die als „Geschichtensammlerin“ viele Stunden auf der Wanderbank verbracht und denen zugehört hat, die sonst nicht gehört werden. Lesen Sie hier mehr
Haareschneiden für einen guten Zweck
Schweinfurt. Aufstehen, durchbürsten, fertig. Doris, Besucherin der Bahnhofsmission Schweinfurt, hat klare Vorstellungen, was ihre Wunschfrisur betrifft: Einmal raspelkurz bitte. Friseurmeisterin Carina Hirsch lies sich nicht lange bitten, griff statt zur Schere zum Rasierer und zauberte den Buzz-Cut samt akkuratem "Schnittmuster" am Hinterkopf (links, Foto: Annette Bieber). "Das ist cool", bescheinigte sie der 66-Jährigen.
Ihre Stimme für die Bahnhofsmission Schweinfurt!
Schweinfurt. Ihre Stimme ist gefragt: Die Bahnhofsmission Schweinfurt ist im Rahmen des Ehrenamtspreises 2022 der Versicherungskammer Stiftung für den Publikumspreis nominiert.
Am Ellen-Ammann-Tag: Lesungen und Ministerinnen-Besuch
"Zugehört und hingeschaut - BM-Gäste geben Einblick in ihr Leben"
München. Sie war eine Streetworkerin der ersten Stunde: 1897 gründete Ellen Ammann in München die erste katholische Bahnhofsmission. Ihren 150. Geburtstag feiern wir heuer am 2. Juli in München nach!
BM Regensburg feiert 125. Geburtstag
Regensburg. Herzlichen Glückwunsch nach Regensburg: Die Bahnhofsmission feiert in diesem Jahr ihren 125. Geburtstag. Mit ihrem Hilfsangebot ist die Einrichtung an Gleis 1 ein wichtiger Ankerpunkt für alle, die Schutz suchen oder in Not sind. Seit der Krieg in der Ukraine Anfang März die ersten Flüchtlinge in die Domstadt brachte, ist die Bahnhofsmission auch für sie erste Anlaufstelle. Die ökumenische Einrichtung wird vom Diakonischen Werk Regensburg und dem Frauenfachverband IN VIA Regensburg e.V. getragen. Der feiert übrigens gleich mit: nämlich 120 Jahre. Festakt war am Samstag, 21. Mai.
Augustinum: FSJler:innen organisieren Spendenaktion für BM
Schweinfurt. Lass dich überraschen: Gäste der Schweinfurter Bahnhofsmission können sich über prall gefüllte Wundertüten freuen. Vorbei gebracht haben sie FSJler*innen, die beim Augustinum ihren Freiwilligendienst leisten. Im Rahmen ihrer Seminartage in Schweinfurt haben zehn der deutschlandweit engagierten jungen Frauen und Männer eine Spendenaktion geplant und durchgeführt.